rosenfeines

Sven Jacobsen

Der Mann mit dem Strohhut

Sven Jacobsen ist von Hause aus Landwirt mit Meisterprüfung, heute Rosenbauer und Marmeladenmanufakturinhaber. 1985 hat er den Rosengarten am Deich von seinem Großvater übernommen und zunächst für Getreideanbau und Schweinezucht genutzt. Bald stellte er aber fest, dass der Betrieb für große Erfolge zu klein ist. So erfüllte er sich mit seiner Frau den Traum von einem großen Garten. 1990 eröffneten die beiden den ersten eigenen Hofladen und bauten Obst, hauptsächlich Erdbeeren an.
Das war die eigentliche Geburtsstunde des Unternehmens rosenfein, denn anfangen hat alles mit einem alten Familienrezept für Erdbeer-Rosen-Gelee. Es inspirierte Sven Jacobsen zu der Idee für seine Rosenblütenaufstriche. Der Mann mit dem Strohhut – sein Markenzeichen – wollte das pure Aroma jeder einzelnen Rosensorte festhalten und nach einigen Experimenten und Rezeptänderungen sind ihm sortenreine Aufstriche aus den Blättern der „Königin der Blumen“ gelungen. 

 

Nordstrand in der Nordsee

Das grüne Herz des Wattenmeers

Nordstrand liegt inmitten der einzigartigen Welt der Halligen im Wattenmeer der schleswig-holsteinischen Nordsee vor Husum. Erst vor gut 100 Jahren wurde die damalige Insel aus Küstenschutzgründen durch einen Damm mit einem Deich mit dem Festland verbunden und ist heute eine Halbinsel.
Hier herrscht frisches Nordseeklima, pfeift immer eine steife Brise über den Deich. Für die Rosenzucht von Sven Jacobsen das ideale Klima: Im Sommer nicht zu heiß, im Winter nicht zu kalt. Der Wind hält zudem Schädlinge der Rosen weitgehend fern und schützt sie vor Pilzbefall.

 

Duftendes zum Essen

Blüten aufs Brot oder zum Käse

Wenn Sie wissen, wie Rosen duften, dann wissen Sie auch, wie rosenfeines Rosenblütenaufstriche schmecken: prächtig, blumig, zart, intensiv, betörend lecker. Dafür pflückt Jacobsen die Rosenköpfe direkt nach dem Aufblühen, da sich zu diesem Zeitpunkt ihr volles Aroma entfaltet. Die Blütenblätter zupft er vorsichtig ab, püriert sie mit Wasser zu einem rosigen Brei und kocht sie mit Gelierzucker 1:1.
Dann ab ins Glas, luftdicht verschließen und fertig ist rosenfeines. Man kann die Rosenmarmelade auf sein Croissant streichen oder mit Quark verrühren, aber auch mit Butter und Meersalz zu Rosenbutter vermengen, Braten damit marinieren oder zur Käseplatte reichen. Wer rosenfeines entdeckt hat, beginnen für den beginnen kulinarisch auf jeden Fall „rosige Zeiten“.

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